In den letzten vier Jahren haben wir nicht nur viel Gemüse zur Selbstversorgung angebaut, sondern gleichzeitig auch fleißig Saatgut vermehrt. Das möchten wir gerne mit dir teilen und verschenken unser bio-veganes Saatgut — nur solange der Vorrat reicht, wie es so schön heißt!

Diejenigen, die uns persönlich kennen, werden von uns schon länger zuverlässig mit Saatgut versorgt. Nun sollen auch alle anderen Interessierten da draußen in der großen weiten Onlinewelt die Chance bekommen, von uns Fruitlands-Saatgut zu erhalten.

Und so geht’s:

Du schreibst uns eine Mail an info@fruitlands.de und teilst uns mit, welche Sorten Saatgut du gerne haben möchtest. Welche zur Auswahl stehen, erfährst du weiter unten in diesem Beitrag.

Wir werden so zeitnah wie möglich antworten und teilen dir die Bankverbindung für die Überweisung des Solibeitrags mit. Der Solibeitrag beträgt 2,-€ pro Bestellung (nicht pro Saatgutportion!). Dafür kannst du dir so viele Sorten Saatgut aussuchen, wie du möchtest. Wir geben das Saatgut in handelsüblichen Portionen für den privaten Hausgebrauch raus, also nicht kiloweise oder so. 🙂 Von dem Solibeitrag bezahlen wir Porto, Verpackung und Spritkosten für die Versandaktion. Sobald dein Solibeitrag auf unserem Bankkonto gutgeschrieben wurde, wird dein Saatgut auf die Reise geschickt.

Mit dieser Aktion möchten wir keinerlei Geld verdienen, sondern es ist unsere Herzensangelegenheit, überschüssiges bioveganes Saatgut mit anderen zu teilen und dadaurch in möglichst vielen Gärten weiterzuvermehren, sodass sich möglichst viele Menschen zumindest teilweise mit hochwertigem, gesundem bioveganen Gemüse selbstversorgen können. Und zwar mit Gemüse, dessen Saatgut sie auch im Folgejahr zur unabhängigeren Selbstversorgung verwenden können.

Unsere Bitte an dich:

Wir freuen uns ganz doll darüber, wenn du dein selbstangebautes Gemüse mit anderen Menschen teilst! Außerdem freuen wir uns über Fotos von deiner Ernte, die du aus unserem Saatgut gezogen hast!

Ein Hinweis in eigener Sache

Wie du sicherlich schon weißt, sind auch wir „nur“ Hobbygärtnernde ohne professionelle Gartenbauausbildung. Sowohl die Selbstversorgung als auch die damit einhergehende Saatgutvermehrung betreiben wir hobbymäßig ohne professionelles Know-How und ohne professionelle Bedingungen. Wir übernehmen also keinerlei Gewähr für Sortenreinheit oder irgendeine bestimmte Keimquote des Saatguts. Sorten können sich theoretisch immer mit irgendwelchen anderen Sorten der Umgebung gekreuzt haben, z.B. Wildkohl mit dem Raps vom Nachbarfeld. Unser ursprünglich verwendetes Saatgut haben wir zum größten Teil von Dreschflegel gekauft. Alle von Dreschflegel angebotenen Sorten sind unseres Wissens nach samenfest. Und bis jetzt gab es diesbezüglich auch noch keine bösen Überraschungen auf unserem Acker.

Wir möchten ferner alle ausdrücklich dazu ermutigen, bei Dreschflegel einzukaufen, weil wir dieses Kollektiv für sehr unterstützenswert halten und nur gute Erfahrungen mit deren Bio-Saatgut gemacht haben!!

So, nachdem wir das nun klargestellt haben, geben wir die Bühne frei für unsere Stars …

Das Saatgut

Hier ist die Auswahl aller Sorten, die wir abzugeben haben. Ein bisschen Googeln fördert weitergehende Infos über Anbau und Ernte der Gemüsesorten zutage. Alle Tomatensorten sind Freilandtomaten. Viel Spaß beim Herumstöbern!

  • Stielmangold (Überraschungsmix rot, rosa, weiß, gelb – meistens jedoch rot)
  • Salbei (ausdauernd)
  • Stabtomate „Celsior“ (rot, freilandgeeignet!)
  • Fleischtomate „Paprikaförmige“ (rot, freilandgeeignet!)
  • Stabtomate „Schönhagener Frühe“ (gelb, freilandgeeignet!)
  • Stabtomate „Gelbes Birnchen“ (gelb, freilandgeeignet!)
  • Stabtomate „Vallada“ — unsere absolute Lieblingstomate, über die du nichts im Internet finden wirst! Diese Sorte fanden wir auf einem unserer Road Trips am 10.09.2019 wildwachsend in der Nähe des spanischen Dörfchens Vallada und zogen aus ihren Samen im Folgejahr (ohne Überdachung, also im Freiland) unzählige gesunde, robuste, reichtragende Pflanzen mit außergewöhnlich leckeren, aromatischen, mittelgroßen roten Früchten, welche sich auch sehr gut für das Herstellen von Tomatensauce eignen. Im Dörrautomaten getrocknet werden sie zu aromatischen Tomatenchips. Roh weggenascht sind sie allerdings am besten und unschlagbar köstlich — das bestätigen auch unsere Nachbarn, die uns fleißig beim Ernten und Essen geholfen haben! 🙂
  • Wildtomate „Rote Murmel“ (rot, freilandgeeignet, sehr robuste Buschtomate, kein Ausgeizen oder Pflegen nötig)
  • Wildtomate „Golden Currant“ (gelb, freilandgeeignet, sehr robuste Buschtomate, kein Ausgeizen oder Pflegen nötig)
  • Helgoländer Wildkohl (siehe Blogartikel hier)
  • Drachenkürbis „Marina di Chioggia“ (Unterart: Riesenkürbis)
  • Hokkaidokürbis (Unterart: Riesenkürbis)
  • Kümmel (zweijährig, Blüte + Samen im 2. Jahr)
  • Erdnussrukola (einjährig, selbstaussäend, weißblühend, schmeckt zwar überhaupt nicht nach Erdnuss, ist aber trotzdem lecker + scharf)
  • Chili „Ecuador Purple“ (freilandgeeignet, bildschön und verdammt scharf!)
  • Markerbse „Blauwschokker“